Mittwoch, 6. Juni 2007

nach Lappesuando

Arvedsjaur – Lappesuando 300 km
ruhiger Tourbeginn bei strahlendem Sonnenschein. Highlight kurz hinter Moskosel – der Piteälv schäumt wild unter den 2 Brücken hindurch. Mehrere Womos auf dem Weg zu den Lofoten haben da übernachtet, es gibt 2 Toiletten, der Platz ist recht groß und wir tauschen Erfahrungen aus. Den Polarkreis überfahren wir ohne Stop. „Hallo Norwegen – hier ist Australien“ Chris ruft an zu Rolf Geburtstag.
Sumpfiges Gebiet, dann wieder Wald und Wasser. Vorbei an Muddus Nationalpark, eine der letzten Urlandschaften Europas, stetig bergan. Der steile Fels des Dundret, 820 m hoch, trägt noch eine weiße Mütze. Das Gras vom Vorjahr liegt plattgedrückt von den winterlichen Schneemassen, nur hie und da wagt sich neues Grün ans Licht. Vor uns herrliches Bergpanorama mit immer noch sehr viel Schnee.
In Lappesuando ist ein herrlicher Stellplatz entstanden. Toiletten, Wasser und Entsorgung kein Problem.

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Dienstag, 5. Juni 2007

Vöstra – Storuman – Hoting – Arvedsjaur 309 kmuns den Bergen

Vöstra – Storuman – Hoting – Arvedsjaur 309 km

Blauer Himmel, Schäfchenwolken und richtig warm, heute morgen.

Tolles Naturcamping links am See, schade dass wir das vorher nicht wußten.

Wir überfahren die Komunengrenze ..................

Die Wälder werden lichter, es stehen mehr Birken auf den teilweise morastigen Flächen. Ein junger Fuchs schnürt am Strassenrand. Wir befahren den Sagavägn, was mir Impressionen von Trollen und Elfen beschert und ich entdecke Trollweiden, auf denen Büschelgras wächst , das wie lauter zusammengekauerte Trolle wirkt.

Noch ein Fuchs kreuzt unseren Weg, und dann fahren wir durch Vilhelmina, eine hübsche kleine lebendige Stadt am großen See, wo auch ein sehr schöner Campingplatz liegt. Weiter geht’s durch Tundra Landschaft, vor Sorsele sehen wie die ersten Rentiere. Kurz vor Arvesjaur noch Schneefelder auf den Bergen, und eine ganz Rentierherde am Straßenrand. Eine schöne Fahrt heute, die am Biskenälv auf einem Rastplatz endet.



Montag, 4. Juni 2007

Voxna Älv – Strömsund – Vöstra 370 km

Wieder Sonne pur!
Und Wälder ohne Ende. Auf der Höhe haben wir einen wunderschönen Blick über viele bewaldete Hügel. Abgeholzte Hänge sehen aus wie verschorfte Wunden in der Landschaft. Flechtenbewachsene Riesensteine wie Ungetüme aus dem Märchen.
Wir fahren die 296/84 Richtung Sveg, dann die 960 Richtung Östersund. Sehr einsam, und Wald soweit das Auge reicht. See an See, wie Perlen an der Schnur. Wieder auf der 45, dem Inlandsvägen sehen wir leuchtende Löwenzahnwiesen. Im Itterhogdal wird der Kühlschrank aufgefüllt, und dann gelingt uns ein erster Blick auf die weit entfernten Schneegipfel. Ansonsten eine etwas langatmige Fahrt, die uns sehr lang wurde, weil wir keinen Rastplatz fanden. Darum Campingplatz am See.


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Sonntag, 3. Juni 2007

Hellefors – Vansbro – Mora – Hamre 270 km

Värmland Spiegelblanke Seen in der Morgensonne auf der 63. Wir biegen ab auf die neue Nr.24, später die 26 bei Längskogen, das ist der „Inlandsvägen“.Immer bergiger wird das Land, vor uns tauchen Hügel auf, und wir fahren hügelraufhügelrunter durch endlose Tannenwälder.Tankstop in Vansbro – am Vanan entlang – wild und steinig die Landschaft. Zwischendurch wieder Seen, beidseitig bis Mora. Dank Navi problemlos durch den Ort, dann auf die 45 Richtung Rätan, vorbei an Orsa ( Campingcheckplatz), bei Sandsjö auf die 310 bis Los. Sehr steinige Gegend, schöne Strecke, 2 tolle Rastplätze, aber noch zu früh. Zwischen Hamra und Los entdecken wir unseren Rastplatz am Voxna Älv im Hamra Naturpark. Wunderschön. Ein wenig laufen und lesen, schön essen, und dann ins Bett.

Freitag, 1. Juni 2007

RERO Reisen

Barsbäck – Jonköping – Olmstedt 292 km
Weiter auf der E6, vorbei an blühenden Mohn- und Rapsfeldern. Ferner Anblick der neuen Brücke in Malmö. Nach einem schönen Blick auf den Fährhafen von Helsingör wechseln wir auf die E4 und fahren weiter zuerst mit Wechsel von Sonne und Wolken, danach mit Dauerregen ins Smaland. Durch große Wälder, vorbei an kleinen Seen, wir freuen uns über wilde Lupinen am Wegrand und bedauern 2 kleine Rehkitze, die zwischen Zaun und Autobahn hin und her einen Zugang suchen. Einen schönen Platz zum Schlafen finden wir leider nicht.
Zu müde um weiter zu fahren fragen wir in Ohmstedt an der Tankstelle um Rat, und der Besitzer bietet uns eine Platz neben der Straße an, der dann auch entsprechend laut ist, und zu allem Überfluss wird unsere Nachtruhe um 2:30 durch die Alarmanlage gestört.